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Was ist eine Kontaktlinse?

Kontaktlinsen sind kleine Kunststofflinsen,

die direkt auf der Tränenflüssigkeit des Auges schwimmen. Direkten „Kontakt“ mit der empfindlichen Hornhaut haben Kontaktlinsen nicht.

Kontaktlinsen gibt es in verschiedensten Ausführungen.
Ganz allgemein werden zwei Typen unterschieden:
Weiche Kontaktlinsen
Formstabile (harte) Kontaktlinsen

Kontaktlinsen müssen stets vom Augenarzt oder Augenoptiker angepasst werden.

Weiche Kontaktlinsen haben ihre Vorteile bei der so genannten Spontanverträglichkeit: Das bedeutet, dass sie bei der ersten Anprobe in der Regel sehr gut und angenehm sitzen. Formstabile Kontaktlinsen dagegen punkten mit einer besseren Sauerstoffdurchlässigkeit: Das Auge ist ein Organ und nimmt den nötigen Sauerstoff über die Vorderseite des Auges auf. Manche Augen reagieren auf Sauerstoffmangel empfindlicher als andere. Aus diesem Grund bieten formstabile Linsen wegen ihrer hohen Sauerstoffdurchlässigkeit und den permanenten Tränenaustausch unter der Linse eine bessere Langzeitverträglichkeit als weiche Linsen.

Eine Untergruppe der weichen Kontaktlinsen bilden die
Tages- und Monatslinsen.
Diese werden nur für den entsprechenden Zeitraum getragen und danach entsorgt.

Kontaktlinsen können verschiedenste Arten von Fehlsichtigkeiten ausgleichen: Weitsichtigkeit (Hyperopie, Übersichtigkeit), Kurzsichtigkeit (Myopie), Stabsichtigkeit (Astigmatismus) und Alterssichtigkeit (Presbyopie). Manche Fehlsichtigkeiten lassen sich nur mit formstabilen Kontaktlinsen optimal korrigieren (unregelmäßige Hornhautoberflächen, etwa nach einer Hornhauttransplantation oder bei Keratokonus). Da Kontaktlinsen – anders als beispielsweise eine Brille – direkt vor dem Augapfel sitzen, lassen sich mit ihnen sehr starke Fehlsichtigkeiten ausgleichen. Kontaktlinsen-Umsteiger, die vorher ausschließlich Brillenträger waren, berichten häufig, dass sie mit den Linsen nun ein größeres „Gesichtsfeld“ hätten. Gemeint ist, dass die Augen mit Kontaktlinsen nun auch Eindrücke aus den Augenwinkeln besser wahrnehmen können, weil kein störender Brillenrahmen den Seheindruck beeinflusst. Dieser Eindruck hängt aber stark von den individuellen Sehgewohnheiten und dem zuvor getragenen Brillenmodell ab.

Eine Sonderstellung nehmen so genannte
Ortho-K- (OK- oder auch Nacht-Kontakt-) Linsen ein.
Diese werden über Nacht getragen und modellieren die Hornhaut in eine optimale Form.

So kann man tagsüber ohne Brille scharf sehen. Dieser Effekt ist allerdings nur vorübergehend, die Anwendung muss nächtlich wiederholt werden. Auch ist diese Art des Linsentragens nicht für alle Sehfehler geeignet.
Fragen Sie bitte Ihren Augenarzt oder Kontaktlinsenspezialisten nach Einzelheiten.

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